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Was ist eine akute Panikattacke?

30.07.2021

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Panikattacken können in den normalsten Alltagssituationen auftreten. Beim Kochen, auf Arbeit oder beim Spazieren gehen: Panikattacken kommen meist aus dem nichts und können für bis zu einer halben Stunde anhalten. Doch was sind Panikattacken überhaupt? Was zeichnet diese aus? Und was kann man gegen sie unternehmen?


Zu viel Stress hat Panikattacken zur Folge 


Unsere Gesellschaft ist immer mehr darauf fokussiert, alles zu geben, sei es im privaten oder Arbeitsleben. Wir sind zu einer Hustle Kultur geworden, wo es wichtig ist, so viel zu arbeiten, wie es nur geht. Erfolgreich zu sein, hat eine große Priorität, besonders im Leben von jungen Menschen. Soziale Medien gaukeln einem das Bild von einem perfekten Leben vor, wo es nur darum geht, gut auszusehen und produktiv zu sehen. Dadurch setzen sich viele junge Menschen einen inneren Druck, welchem sie aber nur bis zu einem bestimmten Maße standhalten können. Die Folge von zu viel Stress sind Depressionen, Burnouts, Panikattacken und andere Formen von Angstzuständen. 


Symptome einer Panikattacke 


Bei Panikattacken handelt es sich um kurze Episode, in denen der Betroffene sehr stake Angst und Unwohlsein verspürt. Sie kann immer auftreten und ist nicht unbedingt Orts- oder Situationsabhängig. Eine Panikattacke kommt aus dem nichts und hält in den meisten Fällen bis zu 10 Minuten an. Manche Symptome können jedoch auch länger präsent bleiben. Den Höhepunkt der Panikattacke erreicht man meist schon nach wenigen Minuten. Aufgrund von physiologischer Erschöpfung ebbt diese dann nach kurzer Zeit ab. 
Die Leitbeschwerden einer Panikattacke sind Herzrasen, ein trockener Mund, Schweißausbrüche, zitternde Hände, Arme und Beine, Atemnot und Hyperventilation, Übelkeit, Schwindel und in manchen Fällen auch die Angst zu sterben. 
Jeder fünfte erlebt in Deutschland einmal in seinem Leben eine Panikattacke. Eine Panikstörung kann sich sehr leicht aus immer wieder zurückkehrenden Panikattacken entwickeln. Die Ursache spielt sich in der Psyche des Betroffenen ab. Die Faktoren, die von außen auf einen wirken, sind nur die Auslöser. Der wahre Grund jedoch befindet sich in der Psyche des Menschen. Eine Panikstörung kann das Leben des Betroffenen stark einschränken. Meist haben Betroffene bestimmte Supermärkte, in denen sie einkaufen gehen oder bestimmte Wege, um zu einem Ort zu gelangen. Alles ist darauf ausgerichtet, die Panik nicht auszulösen und wenn es dann doch passieren sollte, schnell einen Weg aus der Umgebung, in der man sich befindet, zu haben. Die Panik und Angst, die sich in einem breit macht, sind extrem. Meist ist jeder Herzschlag zu spüren, die Hände sind verschwitzt, ein Zittern hat einen fest im Griff, der Brustkorb ist wie abgeschnürt und man bekommt keine Luft. Die Angst zu sterben oder einen Herzinfarkt zu erleiden, ist groß. Man will nur weg aus dieser Situation, doch man weiß auch, dass man ihr nicht entkommen kann. Die Panik kann sehr schmerzhaft sein und auch wenn die Panikattacke nach spätestens einer halben Stunde abklingt, so dauert diese für den Betroffenen gefühlt Ewigkeiten an. 


Das können Sie bei einer Panikattacke tun
 
Es ist sehr schwer auf den rationalen Verstand während einer Panikattacke zuzugreifen. Jedoch ist es sehr wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Panik nicht für immer anhält und bestenfalls nach 10 Minuten vorüber ist. Steuern Sie Ihren Körper bewusst. Achten Sie auf Ihre Atmung und versuchen Sie die Kontrolle über Ihren Körper zurückzugewinnen. Tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder ausatmen hilft sehr. Versuchen Sie, Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Atmung zu lenken. 


Setzen Sie Ihre Sinne ein. Was geschieht um Sie herum? Was sehen Sie? Welche Geräusche nehmen Sie wahr? Gibt es bestimmte Gerüche, die Ihnen in der Nase hängen bleiben? Legen Sie Ihren Fokus auf diese kleinen Dinge. Beobachten Sie die Umgebung, in der Sie sich befinden, schauen Sie hoch in den Himmel und versuchen Sie alle Ihre Sinne einzusetzen. Wenn Sie sitzen sollten, dann konzentrieren Sie sich auch auf Ihren Körper und was Sie spüren. 


Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben sollten, dann sollten Sie sich bewegen. Joggen Sie ein wenig und bleiben Sie in Bewegung. Dies führt dazu, dass ihr Puls steigt und dass Ihr Körper dies als normale Körperreaktion wahrnimmt, und nicht mehr als Bedrohung. 


Diese kleinen Dinge können einen großen positiven Einfluss auf Ihre Panikattacke haben. Sollten Sie jedoch öfter unter Panik und akuten Panikattacken leiden, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, welcher Sie professionell beraten und Sie durch diese Situation begleiten kann. 

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