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Warum haben immer mehr Millennials Panikattacken?

27.07.2021

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Unsere Welt befindet sich im Wandel. Eine Krise nach der nächsten erschüttert unser Leben. Studien zeigen, dass Millennials am meisten unter zu viel Stress leiden. Die Folge von zu viel Stress sind Panikattacken, Depressionen und Burnouts. Eine Generation im Wandel der Zeit. 


Millennials: die Generation mit dem meisten Stress 


Es tritt in den normalsten Alltagsmomenten auf. In der Supermarktschlange, auf dem Weg zur Arbeit, in der U-Bahn, beim Kaffee trinken oder beim Kochen des Abendessens. Der Puls fängt an schneller zu schlagen, plötzlich trocknet der Mund aus und man hat Schwierigkeiten beim Schlucken, eine Enge in der Brust nimmt einem die Luft zum Atmen und man ist kurz davor zu hyperventilieren. Dies und weitere Symptome wie Ohrensausen und Sehstörungen sind typisch für eine Panikattacke. Laut der American Psychological Association erleben Millennials, welche die Generation bezeichnet, die zwischen 1981 und 1996 geboren 
ist, mehr Stress als die Generationen zuvor. 


Zu viel Stress kann schlimme Folgen mit sich ziehen. Laut der Deloitte Millennial Survey 2021 haben 31% der Millennials aufgrund von Stress und Ängsten eine Auszeit von der Arbeit genommen. Zudem geben mehr als 41% der Millennials an, dass sie ständig oder die meiste Zeit gestresst sind. Grund für diese hohen Zahlen ist vordergründig die Covid-19 Pandemie, doch auch schon davor waren Millennials, sowie die Generation Z, stärker von Stress, Ängsten und Depressionen betroffen als Generationen davor. Zu viel Stress bringt die mentale Gesundheit aus dem Gleichgewicht. Die Folge sind meist Depressionen, Panikattacken, Burnouts und Angstzustände. Doch warum ist das so? Warum leiden Millennials mehr unter Panikattacken, Depressionen, Burnouts? Und was kann man dagegen unternehmen? 


Immer mehr Panikattacken in einer sich wandelnden Welt 


Die Panik, welche immer mehr Millennials verspüren, hat viele Gründe. Unsere Welt befindet sich immer im Wandel. Doch seit Anfang dieses Jahrtausends erschüttert eine Krise nach der nächsten unsere Welt. Die „Dot-com Bubble“ im Jahre 2000, die „Finanzkrise“ im Jahre 2008, die „Corona Pandemie“ im Jahre 2020 und die Klimakrise sind nur einige der Krisen, welche verzeichnet wurden. Mit der Erfindung des Internets wurde der Menschheit eine neue Tür geöffnet, welche sowohl seine positiven als auch negativen Seiten mit sich brachte. Einem stehen unendlich viele Möglichkeiten und Informationen zur Verfügung, die nur einen Klick entfernt sind. Das hat seine Vorteile, doch für eine Generation, die vor dem Internet geboren und teilweise aufgewachsen ist, stellt dies eine große Herausforderung dar. 


Schwieriger Arbeitsmarkt, Karriere Krise, schlechter Schlaf 
Panikattacken rühren häufig von einer Entscheidungsüberlastung her. Doch das ist nicht der einzige Faktor für Panikattacken. Der schwierige Arbeitsmarkt, Studienschulden, die Besessenheit alles perfekt zu machen und Karriere Krisen sind alles Gründe, für die sich verschlechternde mentale Gesundheit von Millennials. Aufgrund dieser Dinge treten Panikattacken und Depressionen vermehrter bei dieser Generation auf. 


Zudem wird die meiste Arbeit heutzutage am Computer erledigt. Aus dem täglichen Berufsleben ist ein Computer nicht mehr wegzudenken. Unser Alltag ist hektisch und man ist nur noch darauf ausgerichtet, so viel Arbeit zu erledigen wie nur möglich. Doch zu viel Computerarbeit hat einen schlechten Einfluss auf unseren Schlaf. Wir können nicht durchschlafen, bleiben lange wach im Bett liegen und denken über die Dinge nach, welche wir noch erledigen müssen, oder schlafen einfach sehr schlecht. 


Zu wenig Schlaf hält uns davon ab, produktiv zu sein. Im Gegenteil, man ist nicht nur unproduktiv, sondern auch traurig. Denn guter Schlaf hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmung. Wenn man schlecht gelaunt oder traurig ist, führt das häufig zu Angstgefühlen und einem unwohlen Gefühl in der Brustgegend. Wenn sich das anhäuft, löst das meist Panikattacken aus. 


Die Rolle von Sozialen Netzwerken 


Auch spielen Soziale Medien eine große Rolle bei Panikattacken und weiteren mentalen Problemen. Unbewusst vergleicht man sich mit anderen Menschen auf Sozialen Netzwerken, welche ein perfektes und erfolgreiches Leben auf ihren Kanälen präsentieren. Der Einfluss ist meist sehr negativ, da der Druck Erfolg im Arbeits- sowie im Privatleben zu haben durch den Vergleich mit anderen wächst. Häufig vergessen wir nämlich, dass das, was wir beispielsweise auf Instagram sehen, nicht wahrheitsgemäß ist und Menschen nur ihre Highlights teilen. 


So wirkst du Panikattacken entgegen 
Panikattacken werden durch zu viel Stress ausgelöst. Millennials haben mehr mit Stress zu kämpfen als jede Generation zuvor. Grund dafür sind die vielen Krisen auf der Welt, finanzielle Sorgen, der Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft und die Digitalisierung. Es lastet ein enormer Druck auf dieser Generation, was mentale Krankheiten zur Folge hat. 
Um Panikattacken ein wenig entgegenzutreten ist es wichtig, seine Stressfaktoren zu reduzieren, weniger am Computer zu sein und dafür mehr auszuschlafen, sich zu entspannen und nicht zu vergessen, ab und zu auch abzuschalten. 

Comments

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Bela Graue

03.08.2021 12:22

Toller Artikel, sehr informativ :)